Bei der diesjährigen Wärmekonferenz des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) trafen sich in Berlin Vertreter aus Politik, Industrie und Verbänden, um über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Heizungsbranche zu diskutieren. Wir waren vor Ort und haben mit BDH-Präsident Jan Brockmann gesprochen – über die Stimmung in der Branche, notwendige politische Rahmenbedingungen und die nächsten Schritte für die Wärmewende in Deutschland.
Wärmekonferenz in Berlin
Wohnungsbau bekommt Vorrang
Die Bundesregierung hat das sogenannte Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, den Wohnungsbau zu stärken und Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten zu geben. Außerdem schauen wir auf die Kritik des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands am aktuellen Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Die Branche fordert weniger Bürokratie und eine technologieoffene Ausgestaltung der Wärmewende. Darüber hinaus sind die Fördermittel für das Programm „Energetische Stadtsanierung“ aktuell ausgeschöpft.
KI und Digitalisierung verändern die SHK-Branche
Steigende Rohstoffpreise, höhere Logistikkosten und geopolitische Unsicherheiten setzen viele Industrieunternehmen zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Studie zeigt, wie schwierig es für Unternehmen aktuell ist, steigende Kosten an den Markt weiterzugeben. Außerdem schauen wir auf die wachsende Bedeutung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der SHK-Branche. Auf der Mitgliederversammlung der ARGE Neue Medien wurde deutlich, wie stark sich Prozesse und Datenmanagement aktuell verändern.