In der vergangenen Woche stand die Wärmekonferenz des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie im Fokus. Jetzt geht es um die Stimmung in der Branche: Wie blickt die Heizungsindustrie auf die aktuellen Herausforderungen und den politischen Kurs? BDH-Präsident Jan Brockmann spricht im Interview über die größten Baustellen, den Dialog mit der Politik und die Suche nach gemeinsamen Lösungen.
Stimmung in der Branche
So wird der Wärmepumpeneinbau effizienter
Nach mehr als drei Jahren Forschung, Entwicklung sowie Labor- und Feldtests ist das WESPE-Projekt abgeschlossen. Gemeinsam mit Industriepartnern und 15 Handwerksbetrieben haben die beteiligten Fraunhofer-Institute untersucht, wie sich die Abläufe beim Wärmepumpeneinbau optimieren lassen. Dabei geht es nicht darum, auf der Baustelle einfach schneller zu arbeiten: Auch Planung, digitale Prozesse und die Organisation rund um die Installation von Wärmepumpen bieten Potenzial. Außerdem schauen wir nach Nürnberg. Dort findet vom 7. bis 9. Oktober die RIFA von Richter+Frenzel statt.
ZVSHK-Chef Föst: Wirtschaftliche Probleme schwächen die politische Mitte
Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima, hat sich zu den jüngsten Wahlergebnissen und zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland geäußert. Aus seiner Sicht verliert die politische Mitte an Rückhalt, weil viele Menschen ihr nicht mehr zutrauten, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes zu lösen. Föst fordert deshalb unter anderem bessere Rahmenbedingungen für den Mittelstand und weniger Belastungen durch Steuern, Sozialabgaben und Bürokratie. Außerdem schauen wir auf neue Lösungen des Entwässerungsspezialisten KESSEL.