Die Wärmepumpe bleibt die wichtigste Heiztechnologie im Neubau. Aktuelle Zahlen zeigen: Knapp drei Viertel aller neu errichteten Wohngebäude werden heute überwiegend mit einer Wärmepumpe beheizt. Außerdem waren wir beim Auftakt zur GET NORD 2026 in Hamburg und haben mit der neuen Messedirektorin Anne Spielberg über die Schwerpunkte der kommenden Fachmesse gesprochen. Währenddessen fand in Berlin der Großwärmepumpenkongress statt. Dort diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden über die Rolle von Großwärmepumpen bei der Dekarbonisierung von Quartieren, Industrie und Wärmenetzen sowie über die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau.
Wärmepumpen im Fokus von Messe, Markt und Politik
So wird der Wärmepumpeneinbau effizienter
Nach mehr als drei Jahren Forschung, Entwicklung sowie Labor- und Feldtests ist das WESPE-Projekt abgeschlossen. Gemeinsam mit Industriepartnern und 15 Handwerksbetrieben haben die beteiligten Fraunhofer-Institute untersucht, wie sich die Abläufe beim Wärmepumpeneinbau optimieren lassen. Dabei geht es nicht darum, auf der Baustelle einfach schneller zu arbeiten: Auch Planung, digitale Prozesse und die Organisation rund um die Installation von Wärmepumpen bieten Potenzial. Außerdem schauen wir nach Nürnberg. Dort findet vom 7. bis 9. Oktober die RIFA von Richter+Frenzel statt.
ZVSHK-Chef Föst: Wirtschaftliche Probleme schwächen die politische Mitte
Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima, hat sich zu den jüngsten Wahlergebnissen und zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland geäußert. Aus seiner Sicht verliert die politische Mitte an Rückhalt, weil viele Menschen ihr nicht mehr zutrauten, die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes zu lösen. Föst fordert deshalb unter anderem bessere Rahmenbedingungen für den Mittelstand und weniger Belastungen durch Steuern, Sozialabgaben und Bürokratie. Außerdem schauen wir auf neue Lösungen des Entwässerungsspezialisten KESSEL.